Laut Hemp Copenhagen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Industriehanf pro Hektar mehr CO2 aufnimmt als jeder Wald oder jede kommerzielle Nutzpflanze und daher eine ideale Kohlenstoffsenke ist.
Ein Hektar Industriehanf kann 22 Tonnen CO2 pro Hektar aufnehmen. Es sind 2 Ernten pro Jahr möglich, wodurch sich die Aufnahme verdoppelt. Das schnelle Wachstum von Hanf (wächst in 100 Tagen auf 4 Meter) macht es zu einem der schnellsten verfügbaren CO2-zu-Biomasse-Umwandlungswerkzeuge, effizienter als die Agro-Forstwirtschaft. Speziell für uns, die Formula Swiss AG, bedeutet das: 50 Hektar Hanfanbau mal 44 entsprechen 2.200 Tonnen CO2-Absorption pro Jahr.
Regierungen auf der ganzen Welt haben erkannt, dass diese wertvolle Nutzpflanze keine Bedrohung darstellt, und haben die weit verbreitete Anpflanzung von Hanf als Mittel zur Absorption von CO2 gefördert und Landwirten, die diese Nutzpflanze anbauen, CO2-Gutschriften ausgestellt.
Als Nutzpflanze ist Hanf sehr umweltfreundlich, da er von Natur aus insektenresistent ist und keine Herbizide verwendet. Hanf wächst schnell und reift in etwa 90 Tagen im Vergleich zu traditioneller Forstwirtschaft, die 20 Jahre dauert. Er beginnt daher nahezu ab dem Tag der Aussaat, CO2 aufzunehmen.
Die großen Mengen an Hanfprodukten und Rohstoffen aus großflächigem Anbau könnten viele nicht nachhaltige, erdölbasierte Produkte und Materialien ersetzen, insbesondere im Bauwesen. Dadurch würde aufgenommenes CO2 gebunden und ein zusätzlicher Nutzen für die globale Umwelt geschaffen. Insbesondere könnte Hanf verwendet werden, um erhebliche Mengen an aus Bäumen gewonnenen Produkten zu ersetzen, wodurch bestehende Baumbestände weniger genutzt werden müssten und ihre CO2-Aufnahme erhalten bliebe.
Schlussfolgerung
Der Anbau von Industriehanf in Europa ist in unserem Kampf um die Verringerung der Umweltverschmutzung, die Erhaltung wertvoller Wasserressourcen und die Verbesserung der Bodenqualität von entscheidender Bedeutung. Industriehanf ist unübertroffen darin, Kohlendioxid aufzunehmen und dauerhaft in den Materialien zu binden, zu denen er verarbeitet wird.
Der weit verbreitete Anbau von Industriehanf in Europa wird abgelegenen Landgebieten und Gebieten, die unter hoher Arbeitslosigkeit und Not leiden, einen starken, positiven wirtschaftlichen und nachhaltigen Schub verleihen.
Quelle: https://hemp-copenhagen.dk/images/Hemp-cph-Carbon-sink.pdf