Wir möchten Ihnen spannende Neuigkeiten mitteilen.
Heute bringen wir drei neue CBD-Öle mit einem Decarboxylierungsgrad von nur 60 % auf den Markt. Dadurch bleibt ein hoher Gehalt an natürlichem CBDa im CBD-Öl erhalten.
Die Produkte sind in unserem Onlineshop erhältlich.
Was ist CBDa?
CBDa steht für Cannabidiolsäure, und wie der Name schon sagt, ist dieses Molekül eng mit CBD verwandt. Tatsächlich betrachten Wissenschaftler CBDa als das Muttermolekül von CBD, da es durch den Prozess der Decarboxylierung (oft durch Erhitzen) in CBD umgewandelt wird.
CBDa ist eine sogenannte Carbonsäure, was bedeutet, dass ihre Struktur eine Carboxylgruppe enthält, die aus einem Kohlenstoffatom, einem Wasserstoffatom und zwei Sauerstoffatomen besteht und üblicherweise als COOH dargestellt wird. Wenn Sie dieses Molekül hohen Temperaturen aussetzen, bricht diese Gruppe zu Kohlendioxid und Wasserstoff auf. Was Ihnen bleibt, ist Cannabidiol (CBD).
Obwohl diese Reaktion in gewissem Maße im Laufe der Zeit natürlich vorkommt, ist der Prozess extrem langsam. Wenn Sie jedoch Cannabis rauchen oder verdampfen, beschleunigen Sie den Prozess erheblich.
CBDa und Krebs
Eine der Erkrankungen, bei denen CBDA Hoffnung bietet, ist Krebs, insbesondere Brustkrebs. Studien haben gezeigt, dass CBDa das Potenzial hat, Brustkrebszellen zu unterdrücken und sie daran zu hindern, sich im ganzen Körper auszubreiten, ein Prozess, der als Metastasierung bekannt ist.
Die Forscher fanden heraus, dass die Einwirkung von CBDa auf Krebszellen über nur 48 Stunden die Expression eines Enzyms namens Cyclooxygenase-2 (COX-2) herunterregulierte, das Teil des Entzündungsprozesses ist und bei bis zu 40 % der Fälle von invasivem Brustkrebs eine Rolle spielen kann. CBDa schien auch ein Gen namens SHARP1 (auch bekannt als BHLHE41) zu beeinflussen, das die Metastasierung von Brustkrebs hemmt.
Da Experten schätzen, dass Metastasen für bis zu 90 % der Todesfälle im Zusammenhang mit Brustkrebs verantwortlich sind, könnte sich dieser Befund als entscheidend für die Verbesserung der Prognose für Patienten erweisen, bei denen diese lebensbedrohliche Erkrankung diagnostiziert wurde.
CBDa und Entzündungen
Da CBDa COX-2 zu hemmen scheint, hat es nachgewiesene entzündungshemmende Eigenschaften.
Viele herkömmliche entzündungshemmende Medikamente wirken, indem sie COX-2 hemmen, und Ärzte verschreiben sie häufig bei der Behandlung von schmerzhaften Erkrankungen wie Arthritis.
CBDa, Übelkeit und Erbrechen
Eine Studie ergab, dass CBDa durch Giftstoffe und Bewegung ausgelöstes Erbrechen bei Spitzmäusen wirksam linderte und Übelkeit bei Ratten verringerte. Am wichtigsten ist, dass diese Wissenschaftler vermuten, dass CBDa Übelkeit und Erbrechen noch effektiver reduzieren könnte als CBD.
Diese starken Effekte scheinen darauf zurückzuführen zu sein, dass CBDa die Aktivierung von 5-HT1A-Rezeptoren verstärkt. Diese Rezeptoren binden an den Neurotransmitter Serotonin und kommen im Verdauungssystem häufig vor.
Mehr Forschung ist definitiv notwendig, um die Auswirkungen von CBDA auf Übelkeit und Erbrechen beim Menschen festzustellen. Wenn dies jedoch nachgewiesen ist, könnte diese Behandlung Patienten, die an den Nebenwirkungen einer Chemotherapie sowie Übelkeit in Bezug auf andere Erkrankungen leiden, eine dringend benötigte Linderung bieten.
CBDA für Stress und Angstzustände
Es gibt derzeit wenig Beweise, um diese Verwendung von CBDa zu unterstützen, aber einige haben vorgeschlagen, dass diese Verbindung bei der Behandlung von Stress und Angst beim Menschen aufgrund vieler Ähnlichkeiten mit CBD nützlich sein könnte.