ANSM stuft neue Cannabinoide als Betäubungsmittel ein

31/05/2024
Flag of France in front of cannabis leaves

ANSM fügt neue Cannabinoide zur Liste der Betäubungsmittel hinzu

In einem kürzlichen Schritt hat die französische Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten (ANSM) mehrere neue Cannabinoide aufgrund der Risiken und des mit ihrer Verwendung verbundenen Abhängigkeitspotenzials als Betäubungsmittel eingestuft.

Die Entscheidung, die am 3. Juni 2024 in Kraft treten wird, enthält Cannabinoide wie H4-CBD, H2-CBD und bestimmte synthetische Cannabinoide mit einer chemischen Benzo[c]chromen-Struktur, wie HHCPO, THCP und THCA.

Einzelheiten der Entscheidung

Diese Entscheidung folgt Berichten der Centres for Evaluation and Information on Pharmacodependence-Addictovigilance (CEIP-A) über schwerwiegende Auswirkungen bei Personen, die diese Substanzen verwenden.

Die aufgeführten Cannabinoide ahmen die psychoaktiven Wirkungen von THC nach, der primären psychoaktiven Komponente von Cannabis, aber mit intensiveren und potenziell schädlichen Folgen. Folgende Stoffe wurden in die Liste aufgenommen:

  • H4-CBD
  • H2-CBD
  • HHC (Hexahydrocannabinol)
  • HHCO (Hexahydrocannabinolacetat)
  • HHCP (Hexahydrocannabiphorol)
  • HHCPO (Hexahydrocannabiphorolacetat)
  • THCP (Tetrahydrocannabiphorol)
  • THCA (Tetrahydrocannabinolsäure)

Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung

Die Verwendung dieser Substanzen kann zu sofortigen und schwerwiegenden Auswirkungen wie Erbrechen, Bewusstseinsverlust, Koma, Krämpfen, Paranoia, Angst, Bluthochdruck und Tachykardie führen.

Diese Substanzen haben oft eine höhere Cannabinoidkonzentration als auf der Verpackung angegeben, was weitere Risiken darstellt. Die Intensität dieser Effekte ist in der Regel größer als bei Cannabis und kann dringende medizinische Eingriffe erfordern, insbesondere bei synthetischen Cannabinoiden.

Beratung für Verbraucher und medizinisches Fachpersonal

Den Verbrauchern wird empfohlen, vorsichtig zu sein, da die tatsächliche Zusammensetzung dieser Produkte möglicherweise nicht mit der auf ihren Etiketten angegebenen übereinstimmt. Bei schweren Komplikationen sollten spezifische toxikologische Tests durchgeführt werden, da diese Cannabinoide nicht durch Standard-Urin-Screenings nachweisbar sind.

Für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihre Verwendung dieser Substanzen zu kontrollieren oder zu stoppen, wird eine Konsultation mit einem Arzt oder einer spezialisierten Suchtbehandlungseinrichtung empfohlen.

Persönliche Perspektive

Ich halte diese Entscheidung der ANSM für einen entscheidenden Schritt bei der Bewältigung der potenziellen Risiken für die öffentliche Gesundheit, die von diesen neuen Cannabinoiden ausgehen. Die strenge Regulierung dieser Substanzen ist unerlässlich, um den Einzelnen vor ihren schwerwiegenden Auswirkungen und ihrem Abhängigkeitspotenzial zu schützen. Sie unterstreicht die Bedeutung einer kontinuierlichen Überwachung und Regulierung von aufkommenden Stoffen auf dem Markt zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Zurück zum Blog

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.

Robin Roy Krigslund-Hansen

Robin Roy Krigslund-Hansen

About the author:

Robin Roy Krigslund-Hansen ist bekannt für sein umfangreiches Wissen und seine Expertise in den Bereichen CBD und Hanfproduktion. Mit einer Karriere, die sich über ein Jahrzehnt in der Cannabisindustrie erstreckt, hat er sein Leben dem Verständnis der Feinheiten dieser Pflanzen und ihrer potenziellen Vorteile für die menschliche Gesundheit und die Umwelt gewidmet. Im Laufe der Jahre hat Robin unermüdlich daran gearbeitet, die vollständige Legalisierung von Hanf in Europa zu fördern. Seine Faszination für die Vielseitigkeit und das Potenzial der Pflanze für eine nachhaltige Produktion führte ihn zu einer Karriere auf diesem Gebiet.

Mehr über Robin Roy Krigslund-Hansen

Verwandte Produkte